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Geschichten von der ersten und der großen Liebe

Die Liebe ist ein Bereich, der in der Sozial- und Geschichtswissenschaft lange Zeit nur selten behandelt wurde – zum einen, weil das private Leben allgemein nicht als historisch relevant erachtet wurde, zum anderen, weil das Thema Liebe wissenschaftlich schwer greifbar ist. Lebensgeschichtliche Interviews, die das Privatleben genauso umfassen wie das berufliche und die Erfahrung zeithistorischer Ereignisse, sind eine geeignete Methode, um das Thema Liebe in den Blick zu nehmen. Schließlich spielt die Liebe in jeder Biografie eine Rolle – mal wird sie überhöht, idealisiert und verklärt, mal ignoriert, verschwiegen und verdrängt.

Im Projekt MenschenLeben wird von der ersten Liebe gesprochen, von der großen, der schönen, der unmöglichen und der enttäuschten Liebe. Erzählt werden diese Erinnerungen häufiger von Frauen, die emotionale, private und familiäre Belange unaufgefordert, genauer und detaillierter in ihre Erzählung einbringen als Männer, die sich und ihr Leben erstaunlich oft rein über berufliche Aspekte definieren.

Annemarie Indinger erzählt von ihrer ersten Liebe.
5:42
Simone Zopf erzählt von den Schwierigkeiten einer Dreiecksbeziehung.
3:40
Maria Pedru erinnert sich an die große, schmerzliche Liebe ihres Lebens.
3:41
Hertha Kindler erzählt vom Kennenlernen ihres späteren Ehemannes Wolfgang Kindler, Gründer der Handpuppenbühne "Kasperl und Strolchi".
3:07