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MenschenLeben – Eine Sammlung lebensgeschichtlicher Erzählungen


Lebensgeschichtliche Interviews mit Menschen aus und in Österreich stehen im Zentrum des Oral-History-Projekts MenschenLeben. Seit 2009 be­richteten bislang über 600 Männer und Frauen, Jugendliche, Erwachsene und Senioren in mehrstündigen Gesprächen über ihr Leben. Die großzügige Förderung eines anonymen Geldgebers ermöglicht dem Projekt unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Jagschitz Interview­partnerinnen und Interviewpartner in ganz Österreich zu befragen.

Die Interviewten, zwischen 10 und 110 Jahre alt, erzählen von Kindheits­erinnerungen, Natur- und Urlaubserlebnissen, Freizeitvergnügen und Hobbies sowie Erfolgen und Misserfolgen in Schule und Beruf. Sie beschreiben ihre Eltern, Geschwister, die eigenen Kinder und Enkel, lassen uns aber auch an Schicksalsschlägen, Krankheiten, Tiefpunkten und Tod teilhaben. Diese Schilderungen verweben sich direkt oder indirekt mit den ‚großen‘ Entwicklungen Österreichs und der Welt, von den letzten Jahren der Monarchie über die Zwischenkriegszeit, dem Nationalsozialismus und der Besatzungszeit bis in die Gegenwart. Aus der Perspektive und mit den Worten jener, die all dies erlebt haben, bildet dieser Querschnitt durch die österreichische Gesellschaft in einzigartiger Weise Erlebnis-, Erfahrungs- und Erinnerungswelten des 20. und 21. Jahrhunderts ab und bewahrt damit ein Stück österreichischer Geschichte.

Gabriele Rose erzählt vom Verkauf ihrer australischen Farm, wodurch die Rollen zwischen ihr und ihrem Mann neu verteilt wurden.
5:45
Heinz Brüstle erzählt von seiner beruflichen Tätigkeit und privaten Tüfteleien.
4:42
Christine Rothstein erinnert sich, wie Arminio „Habakuk“ Rothstein Marionetten gebaut hat.
3:54