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Migration nach Österreich

Das Projekt MenschenLeben sammelt und archiviert lebensgeschichtliche Erzählungen aus Österreich. Das schließt auch Geschichten von Menschen mit ein, die nicht in Österreich geboren, sondern aus verschiedensten Gründen und auf verschiedensten Wegen nach Österreich gelangt sind. Sie vermitteln mit ihrem Blick von außen ein anderes Bild von Österreich, bemerken kulturelle Unterschiede und Eigenheiten und erzählen von Anfangs- und Sprachschwierigkeiten, von Diskriminierung, Enttäuschung und Großherzigkeit. So kommt ein deutscher Bildungsmigrant zu Wort, der sein Studium in Österreich absolviert, ein politischer Flüchtling erzählt von seiner spektakulären Flucht 1986 aus der damaligen CSSR und eine junge bosnische Frau flieht vor dem Bürgerkrieg in den 1990er-Jahren nach Österreich.

Charlotte Mayer und Johann Brentschun sind als Sloweniendeutsche gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und in einem Lager zu leben. Elizabeth Kerkmann kommt mit ihrem deutschen Mann von Tansania über Deutschland nach Österreich. Auch die Ungarin Maria Pedru übersiedelt der "Liebe" wegen nach Österreich und erlebt eine herbe Enttäuschung. Und Monika Kunze erreicht in den Wirren der letzten Kriegstage aus Dresden kommend die Familie ihres Mannes in Oberösterreich.

Maria Pedru (3. v. l. stehend) und ihre Familie 1963.
Die Ungarin Maria Pedru erzählt von Schwierigkeiten vor der Abreise nach Österreich.
2:08
Die Ungarin Maria Pedru beschreibt ihre ernüchternde Ankunft in Wien.
3:21